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Am Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuartigen modellbasierten, dynamischen Messsystemen für die Untersuchung und Optimierung von Fertigungs- und Strömungsprozessen. Die Kernkompetenz des BIMAQ ist die Messtechnik, die für die Lösung technischer und gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen eine Schlüsseldisziplin darstellt.

Ein Forschungsschwerpunkt ist die ganzheitliche Untersuchung optischer Messsysteme an den Grenzen der Messbarkeit, von deren Konzipierung, Modellierung, Entwicklung und Charakterisierung bis zur Anwendung. Dies beinhaltet sowohl interdisziplinäre Grundlagen- als auch anwendungsnahe Forschungsarbeiten zu den Messmethoden und deren Anwendungen, insbesondere für den Fortschritt bei technischen Prozessen, Großverzahnungen und Windenergieanlagen.

Aktuelles


Die Energiewende gestalten – mit Messtechnik!

Für den Betrieb und die Weiterentwicklung hocheffizienter und zuverlässig arbeitender Windenergieanlagen braucht es messtechnische Kompetenz. Benötigt werden beispielsweise Geometriemessungen von Verzahnungen (um die Einhaltung von Bauteiltoleranzen abzusichern), Windgeschwindigkeitsmessungen (für eine verlässliche Standortbewertung sowie für den effizienten und sicheren Anlagenbetrieb), und Strömungszustandsmessungen an Rotorblättern (zur Steigerung des Wirkungsgrads und Minimierung von Geräuschemissionen).

Zur Bündelung der messtechnischen Kompetenzen hat das nationale Metrologieinstitut Deutschlands, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), das Kompetenzzentrum für Windenergie gegründet. Darüber, und über die zum Fortschritt beitragenden messtechnischen Kompetenzen der Industrie und der Universität Bremen wird im neu erschienenen Sonderheft in der Fachzeitschrift „tm – Technisches Messen“ erstmals ausführlich berichtet:

Special Issue: Metrologisches Kompetenzzentrum für Windenergie

Prof. Fischer (Universität Bremen, BIMAQ) und Prof. Härtig (PTB) sind die Gastherausgeber des Sonderhefts. Sie freuen sich sehr, spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Metrologie und Messtechnik präsentieren zu dürfen, die zum Gelingen der Energiewende beiträgt.

Prof. Fischer übernimmt 2024/25 den AHMT-Vorsitz

Prof. Fischer übernimmt 2024/25 den AHMT-Vorsitz

Prof. Fischer wurde von den Mitgliedern des Arbeitskreises der Hochschullehrer für Messtechnik e.V. (AHMT) als neuer Vorsitzender für die Jahre 2024 und 2025 gewählt. Wir bedanken uns für das Vertrauen, und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit bei der Förderung der Messtechnik in Forschung und Lehre, einschließlich unseres Nachwuchses.

https://ahmt.de/

Prof. Fischer erhält renommierten ERC-Grant

Das European Research Council (ERC) hat Prof. Fischer einen Consolidator Grant für die Untersuchung eines bahnbrechenden Forschungsansatzes verliehen. Damit erhält er die Möglichkeit, über einen Zeitraum von 5 Jahren mit einem interdisziplinären Forschungsteam an der Überwindung aktueller Grenzen der optischen Geometriemesstechnik zu forschen und den Grundstein für eine neue Klasse von Messinstrumenten zu legen.

Pressemeldung der Universität Bremen

Einrichtung eines DFG-Schwerpunktprogramms

Die DFG hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms SPP2433 mit dem Titel "Messtechnik auf fliegenden Plattformen" im Jahr 2024 beschlossen, wobei das BIMAQ der Universität Bremen mit Prof. Andreas Fischer den Sprecher stellt. Es ist eines von deutschlandweit sechs bewilligten Schwerpunktprogrammen im Jahr 2023. Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung, die Aufgabe der Koordination und die erwartete Spitzenforschung.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Universität Bremen, sowie in der offiziellen Ausschreibung der DFG.

Verleihung des Deutsche WindGuard-Nachwuchsförderpreis 2023 zur Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft

Zum siebenten Mal wurde 2023 am BIMAQ der DWG-Nachwuchsförderpreis für eine herausragende studentische Arbeit am Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) des Fachbereichs Produktionstechnik der Universität Bremen verliehen. Der Preis soll den ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses fördern und wird von der Deutschen WindGuard GmbH (DWG) gestiftet.

Bei der Vergabe des Preises wurde insbesondere Wert auf den Fortschritt für die Wissenschaft, das messtechnische Systemverständnis und die Relevanz der Forschungsergebnisse für praxisrelevante Messaufgaben gelegt. Die Auszeichnung ist verbunden mit einem Preisgeld von 500 Euro.

Die Auszeichnung ging 2023 an:

Master-Arbeit: Philipp Thomaneck, M. Sc.

Validierung eines ganzheitlichen bionischen Leichtbaudesigns für Verzahnungen hinsichtlich dynamischer Belastungen

Wir gratulieren ganz herzlich!

Neue Wege beschreiten - mit renommierter Impuls-Forschungsförderung

Die VW Stiftung fördert Erstberufene mit einem hochkompetitiven Programm - der Momentum-Förderung. "Momentum" bedeutet der entscheidende Augenblick bzw. ist die englische Bezeichnung der physikalischen Größe für Impuls. In diesem Sinn werden mit der Momentum-Förderung Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in einer frühen Phase nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur adressiert. Das ist Ziel ist es, in dieser Karrierephase Möglichkeiten zur inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung der Professur zu eröffnen. Prof. Fischer hat sich mit seinem Forschungskonzept "Smile - Laboratory for Sensitive Machining of Biological Materials" erfolgreich in einem hochkompetitiven, mehrstufigen Auswahlverfahren durchgesetzt. Mit seinem Ansatz sollen Messtechnik und Fertigungstechnik nicht mehr alleine, sondern zusammen gedacht werden. Durch einen multisensorischen Ansatz sowie eine Daten- und Wissensfusion soll die präzise Fertigung von inhomogener Materialien mit unbekannten Materparametern ermöglicht werden. Indem die Präzision bei der chirurgischen Behandlung von Knochen oder Zähnen, sowie bei der Verarbeitung von zukünftigen Verbundmaterialien gesteigert wird, soll ein entscheidender Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet werden.

Darüber hinaus wird mit dem entstehenden Labor "Smile" auch ein unmittelbarer Beitrag zur Förderung des Nachwuchses geleistet, denn Studierende werden dort im Rahmen ihres Studiums anschaulich und praxisnah an die zugrundeliegenden Methoden herangeführt.

Pressemitteilung der Universität Bremen