An den Grenzen der Messtechnik - Messung der Geometrie von Großverzahnungen

Großverzahnungen (d > 1 m) stellen eine besondere Herausforderung für die Messtechnik dar. Die Toleranzen für Großverzahnungen beginnen bei knapp einem Hundertstel Millimeter, so dass derzeit bei einer Bewertung dieser Toleranzen auf die Einhaltung der goldenen Regel der Messtechnik (1/10 Messunsicherheit der Toleranz) verzichtet wird. Aktuelle Messverfahren erreichen gerade mal eine Unsicherheit von 20 – 30 % der Zahnradtoleranzen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wird ein optisches Multisensorsystem zur Messung der Geometrie von Verzahnungen entwickelt. Eine Unsicherheit nahe der Grenze der Verzahnungsmesstechnik im einstelligen Mikrometerbereich wird angestrebt.

Hauptziele dieser Arbeit sind bspw. verschiedene optische Sensoren für das Multisensorsystem miteinander zu vergleichen, eine optimale Sensoranordnung unter Berücksichtigung der Messunsicherheit herauszuarbeiten und Konzepte zur Auswertung der Zahnradgeometrie zu entwickeln. Darüber hinaus sollen die erarbeiteten Ergebnisse an einer (Groß-)Verzahnung und mit Referenzmessungen validiert werden.

Ihr Profil:

  • Interesse an Fertigungs- und optischer Messtechnik
  • Gutes technisches Verständnis
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Erfahrungen mit MATLAB sind hilfreich, aber keine grundlegende Voraussetzung

Kontakt

Marc Pillarz
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Telefon: +49 (0)421 218 646 14

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